Weitere Termine

Demnächst

WIR MACHEN THEATER

Das Licht der Welt

Die Inszenierung in der Klinik ist nicht barrierefrei.
Sitzgelegenheit gibt es nur in der Pause.
Beginn: 18,00 Uhr
Landesfrauenklink, Herrenhäuserkirchweg 12, 30167 HannoverKarten: landesfrauenklinik@gmx.de

Weitere Informationen findet ihr in den Weiten des Internets:

www.facebook.com/DasLichtDerWelt

http://www.daslichtderwelt.wordpress.com

Pressetext: Das Licht der Welt

„Das Licht der Welt“ ist ein soziokulturelles Musik-Theater-Kunstprojekt, das am 07., 08. und 09. September 2018, um 18.00 Uhr in der ehemaligen Landesfrauenklinik Hannover, am Herrenhäuser Kirchweg 5 aufgeführt wird.

Die Landesfrauenklinik steht für 100 Jahre Geschichte und Geschichten rund um die Geburt. Menschenschicksale unterschiedlichster Art haben sich hier abgespielt. Tiefe Glücksmomente und existentielle Erlebnisse trafen hier aufeinander.

Halb Hannover kam in der Landesfrauenklinik zur Welt oder hat seine Kinder hier geboren.

Die Musikgruppe Schneewittchen, Marianne Iser und Thomas Duda, hat sich auf die Suche nach diesen Schicksalen gemacht und eine 2,5 stündige Inszenierung mit siebzig Laiendarstellern zwischen 7 und 74 Jahren erarbeitet.

In den labyrinthischen Gängen der Klinik werden die Zuschauer durch ein Panoptikum aus Musik, Rauminstallationen und Schauspiel geführt. Die Spannbreite der Mitwirkenden ist groß: zwischen Opernarien und Poetryslam, zwischen Aktfotografien von Schwangeren und Graffitikunst, zwischen bitterbösen Theaterszenen zum aktuellen Geburtsnotstand in Hannover und sensiblen Psychogrammen über pränatale Depression; zwischen einem termingerechten Kaiserschnitt und einer Hausgeburt.

Zwischen damals und heute, zwischen Leben und Tod bewegt sich der Zuschauer durch das Innere der Klinik.

Den Investor war von der Idee begeistert und ermöglichte dem hannöverschen Künstlerpaar eine kulturelle Zwischennutzung der Klinik.

„Vor seinem Umbau und seiner Umwidmung möchten wir diesen Ort noch ein letztes Mal aufleben lassen und mit einer inszenierten Reise durch das labyrinthische Gebäude in Szene setzen. Mit diesem inszenierten Abschied wagen wir eine große Umarmung des Menschenthemas Geburt“ (Marianne Iser)

 

Verpasst